Campusnetze im Dauerbetrieb

Heute sollen Campusnetze Services erbringen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren: Video Conferencing, Zusammenarbeit in Echtzeit, E-Learning, Patientenüberwachung und Finanzhandel sind nur einige der Anwendungen, auf die heutzutage – ob kabelgebunden oder kabellos – rund um die Uhr ein zuverlässiger Zugriff erwartet wird. Jeder Ausfall zieht hier sofort enorme Produktivitätseinbußen und Finanzverluste nach sich.

M-COM bietet zuverlässige Lösungen für den Aufbau einer hochverfügbaren durchgängigen Campusinfrastruktur, die im Netz zuverlässig verschiedene Schwachpunkte angehen, deren Nichterkennung die Konnektivität des Netzes gefährden würde.

Netzverfügbarkeit
Netzausfälle können verschiedene Ursachen haben. Auch relativ kleine Fehler können sich zu großen Problemen auswachsen und so die Verfügbarkeit des Netzes beeinträchtigen. Diese Probleme lassen sich insgesamt drei Kategorien zuordnen:

Gerätebezogene Probleme: Ein einzelnes Gerät im Netz fällt aus: eine Stromversorgungseinheit, ein Ventilator, eine Software. Auch aus Wartungsgründen vom Netz genommene Geräte fallen in diese Kategorie.
Netzbezogene Probleme: Eine Gruppe von Netzgeräten fällt aus, u. U. verursacht durch einen Fehler im physikalischen Layer – einem defekten LWL-Kabel etwa – oder einem Protokollproblem auf Layer 2 oder 3 wie einer unerkannten L2-Schleife oder einem falsch konfigurierten L3-Router.
Dienstbezogene Probleme: Auch bei problemlos funktionierender Übertragungsinfrastruktur können Fehler auftreten, die die Verfügbarkeit beeinträchtigen. Das Netz kann zum Ziel eines Hackerangriffs werden, zentrale Geräte sind bedroht oder das Netz ist aufgrund massiven Datenverkehrs und mangelhafter Priorisierung überlastet.

Der Ansatz für hochverfügbare Netze
In erster Linie sollen Netze Konnektivität für Anwendungen sicherstellen. Dabei muss das Netz angesichts des von modernen Campusanwendungen geforderten Verfügbarkeitsgrades eher als ein Anbieter von Konnektivitätsdiensten aufgefasst werden denn als eine Ansammlung miteinander verbundener Geräte.

Brocade-Lösungen für den dauerhaften Betrieb von Netzen für Campusumgebungen sorgen für eine lückenlose und umfassende Netzverfügbarkeit. Sie schützen gegen Ausfälle auf Geräte- sowie Netzebene und gewährleisten mittels Service-Level-Echtzeitüberwachung und Abwehr von Netzangriffen die Verfügbarkeit der Konnektivität auf drei Ebenen:

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Geräteebene
Eine redundante Auslegung wichtiger Komponenten wie Stromversorgungsmodule, Kühl- und Lüftereinheiten, Gehäusemanagementmodule, Fabric-Module und Line Cards ist unabdingbar. Ausfälle in einzelnen Netzknoten werden verhindert durch entsprechende Schutzfunktionen des Betriebssystemkernels, fehlertolerante Leistungsmerkmale und redundante Hardwarekomponenten. So wird der ausfallfreie Betrieb von Anwendungen auf höheren Netzschichten sichergestellt.

Netzebene
Brocade-Lösungen für den dauerhaften Netzbetrieb schützen vor Fehlern in Einzelkomponenten und auf Netzebene sowie vor protokollbedingten Problemen. Gegen Fehler auf Netzebene schützt die Integration redundanter Verbindungen/Pfade in die Netzarchitektur, die im gesamten Netz für intelligente Geräteredundanz sorgen und Netzfehler mit den entsprechenden Protokollen ermitteln und behandeln.

Service-Level-Ebene
Bei der Prüfung hochverfügbarer Netzlösungen werden die vom Netz erbrachten Dienste oft übersehen, dabei ist diese Ebene bei der Sicherstellung der Netzverfügbarkeit entscheidend. Die Geräte und das Netz selbst verfügbar zu halten, ist zwar notwendig, aber nicht ausreichend. Die Verfügbarkeit des Netzes hängt noch von weiteren Faktoren ab. So kann das Netz beispielsweise zum Ziel eines Hackerangriffs werden, zentrale Geräte sind bedroht oder das Netz ist aufgrund massiven Datenverkehrs und mangelhafter Priorisierung überlastet. Brocade bietet Lösungen für den Schutz, die Verwaltung und die Überwachung Ihres Netzes an, die eine lückenlose Verfügbarkeit gewährleisten.